Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München

Die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) gehört zu den neuesten Förderprojekten der Moving Child. Die Stiftung AKM wurde von Christine und Florian Bronner gegründet und betreut seit 2004 Familien mit unheilbar kranken und lebensbedrohlich schwersterkrankten Ungeborenen, Neugeborenen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie schwerstkranke Eltern mit Minderjährigen im Haushalt in ganz Bayern. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen betreuen und begleiten die Patient*innen ab der Diagnose und über den Tod hinaus. Sie entlasten Familien in diesen psychischen und physischen Extremsituationen und unterstützen sie dabei durch ein professionelles Team von Ärzt*innen, Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen, Hebammen und Pflegekräften.

Moving Child fördert vor allem drei besondere Projekte der Stiftung: 1) RUF24 (Kriseninterventionsdienst), 2) Therapiekosten, und 3) kindgerechte Beerdigungen.

RUF24 ist ein kostenloses Rund-um-die-Uhr Angebot der Stiftung AKM. Betroffene können telefonisch Beratung in krisenhaften Ausnahmesituationen in Anspruch nehmen und die Mitarbeiter*innen von RUF24 kommen binnen 1-2 Stunden nach Hause oder in die Klinik. Dieses Angebot gibt Menschen in Belastungssituationen Halt und Stabilität. Wie die anderen Projekte der Stiftung AKM wird RUF24 durch Spenden finanziert. Moving Child ist von der Arbeit, die von der Stiftung AKM geleistet wird, so überzeugt, dass sie ab 2021 für drei Jahre das Basisangebot von RUF24 finanziert.

Die Stiftung AKM bietet verschiedene Therapieformen für Betroffene und Angehörige an. Traumatherapie, Reittherapie, Maltherapie und andere Therapieformen sind kostspielig, aber unerlässlich für die Verarbeitung von Traumata und Krisen. Die Stiftung AKM übernimmt Therapiekosten für Patient*innen, Geschwister und Eltern. Auch hier unterstützt Moving Child das Angebot der Stiftung AKM und finanziert über 150 Therapiestunden jährlich.

Der dritte Ansatz, den Moving Child finanziell unterstützt, sind kindgerechte Beerdigungen. Wenn ein Kind stirbt, müssen Eltern und Angehörige in der schwersten Zeit ihres Lebens eine Beerdigung organisieren, die ganz besonderen Ansprüchen unterliegt. Um den Familien in dieser Zeit beizustehen, hilft die Stiftung AKM organisatorisch und finanziell bei der Bewältigung dieser Aufgabe.

Darüber hinaus bietet die Stiftung AKM weitere hilfreiche und unterstützende Projekte an, wie zum Beispiel ambulante Hospizarbeit, Nachsorgeprojekte (z.B. Betroffenentreffen, Kreativangebote und Trauergruppen) und Angehörigenberatung. Aber auch „Herzenswünsche“ (ein Projekt, dass spezielle oder besondere Wünsche erfüllt), Geschwistertage, und Urlaub für die ganze Familie werden durch die Stiftung AKM unterstützt. Weitere Projekte und Spendenmöglichkeiten sind auch auf der Homepage der Stiftung AKM zu finden. All diese Angebote ermöglichen den schwerstkranken Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Familien Momente der Sicherheit, Geborgenheit und Normalität.

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