Lao Friends Hospital for Children – Friends Without A Border

 

Projekt:                     Gesundheitsförderung

Träger:                       Friends Without A Border

Förderung seit:        2016

 

Die Geschichte des Lao Friends Hospital For Children geht auf eine Gründung der besonderen Art zurück.

1993 befand sich der japanische Fotograf Kenro Izu wegen eines Auftrags in Siem Riep, Cambodia. Ein junges Mädchen starb vor seinen Augen, da ihre Familie nicht in der Lage war, die geringen Kosten für die medizinische Maßnahme aufzubringen. Nach dieser Grenzerfahrung engagierte er sich für das Gesundheitssystem in Süd Ost Asien.

1996 gründete er die gemeinnützige Organisation Friends Without A Border (FWAB),

1999 folgte das Angkor Children’s Hospital (ACH) in Siem Riep, Cambodia, das erfolgreich das Modell „Behandlung + Bildung + Prävention“ einführte.

Bis heute hat das ACH mehr als 1,6 Millionen Kinder kostenfrei behandelt und in Cambodia neue medizinische Standards gesetzt.

2014 eröffnete die FWAB schließlich das Lao Friends Hospital for Children (LFHC), in Luang Prabang, Laos: das erste Kinderkrankenhaus der Region überhaupt, und die bislang einzige Neugeborenenstation.

 

Mit einem Jahresbudget von $1.5 Millionen betreibt das LFHC ein 25 Betten umfassendes Krankenhaus mit Operationssaal, einer Neugeborenenstation, einer Ambulanz und einem Bildungsprogramm. Auch ist ein mobiles Einsatzteam in entlegenen Gebieten unterwegs, um in den Dörfern Kindern Gesundheitsvorsorge und Eltern Aufklärung anzubieten. Pro Jahr betreut und behandelt das LFHC knapp 20.000 Patienten – jeder Dollar unterstützt die notwendige Behandlung von Kindern, da selbst harmlose Verletzungen oder Infektionen ohne medizinische Versorgung das Leben des Kindes sehr schnell beeinträchtigen oder sogar gefährden können.

„Als ich mir im Uxo Information Center in Luang Prabang den Film über die Folgen des Vietnam Krieges ansah, war ich zutiefst erschüttert. Gemessen an  Einwohnerzahl und Fläche blieb Laos als das am meist bombardierte Land nach dem Vietnamkrieg zurück. Noch heute sind unzählige kleine Bomben in der Landschaft zerstreut und täglich werden Bauern beim Arbeiten und Kinder beim Spielen schwer verletzt. Präsident Obama hat bei seinem Besuch im November 2016 eine Erklärung unterschrieben, dass die USA 90 Millionen Dollar bereitstellt, um diese aufwendige Entschärfung von Sprengstoff zu finanzieren. Die Hoffnung, dass dadurch keine Menschen mehr zu Schaden kommen ist groß!

Bewegt durch diese Grausamkeit, die nach 40 Jahren immer noch Alltag ist, stieß ich auf das Visitor Center des Kinderkrankenhauses. Als ich dort Filme und Fotos sah, und Berichte über die tägliche Arbeit und die Entstehungsgeschichte lesen konnte, war ich sofort entschlossen, mich über Moving Child zu engagieren.“

Anna Schulz-Dornburg   

 

Moving Child unterstützt das LFHC mit jährlichen finanziellen Zuwendungen.

 

Als Anna und Gertraud im Kinderkrankenhaus in Luang Prabang vor Ort waren, kam ihnen spontan die Idee, den Kindern Boxen mit Buntstiften und einen Malblock mit Namen und Logo des Kinderkrankenhauses zu schenken. Die Kinder nehmen es freudig auf und nutzen die Materialien zum Malen.

Diese Idee entstand einerseits, um den Kindern einen kreativen und emotionalen  Ausdruck zu ermöglichen. Andererseits – da solche Geschenke für die Kinder etwas ganz Besonderes sind – nehmen sie die mit Logo und Adresse bedruckten Stifte und Blöcke freudig und stolz mit nach Hause. So verbreitet sich die Möglichkeit der kostenlosen medizinischen Behandlungen für kranke und verletzte Kinder über  Luang Prabang hinaus in entlegenere Gebiete.

 

 

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